Das Ende des 20. Jahrhunderts – wie Joseph Beuys eine Waschmaschine finanzierte

Der Film: Was hat „Das Ende des 20. Jahrhunderts“ mit Zahnschmerzen und einer Waschmaschine zu tun? Wichtige Protagonisten, die an der Umsetzung des monumentalen Werks von Joseph Beuys beteiligt waren, kommen zu Wort und klären Zusammenhänge auf, die so in der Arbeit nicht zu sehen sind. Die Reise ging von Venedig nach Wiesbaden über den Steinbruch in Frielendorf nach München, wo das Werk 1984 von Joseph Beuys selbst installiert wurde und seit 2002 in neuen Räumen in der Pinakothek der Moderne zu sehen ist.

Die Arbeit: „Das ist das Ende des XX. Jahrhunderts. Das ist die alte Welt, der ich den Stempel der neuen Welt aufdrücke. Schauen Sie, die Stöpsel, die kommen wie Pflanzen aus der Steinzeit. Ich habe sie mühsam trichterförmig aus dem Basalt gebohrt und dann wieder mit Filz und Ton in die Höhlung eingebettet, damit sie sich nicht wehtun und es warm haben. Das ist etwas Bewegliches, Eruptives, Lebendiges in dieser erstarrten Masse – so wie auch der Basalt selbst einst aus dem Erdinneren herausgepresst wurde.“ Joseph Beuys.

Ein Film von Burkhard Rosskothen, 28 Min.
Uraufführung am 29. und 30. November in der Pralinenfabrik Mainz.

Der Trailer zum Film:

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