SUP surfin´ in Holland

Was für ein Wetter! Während in Deutschland die Welt unterging und über wirklich schlimme Unwetterkatastrophen berichtet wurde, saßen war unter dem wolkenlosen Himmel in Südholland, genauer: in Zeeland.

Die Wettervorhersagen waren ja jeden Tag unterschiedlich bis immer schlechter. Das ging soweit, dass wir kurz überlegten doch nach Bayern zu fahren, da ja dort hohe Temperaturen vorhergesagt waren. Aber ein See ist nicht das gleiche wie eine Welle. Und unsere Entscheidung für das Meer war Gold richtig. Wir haben schon öfter die Erfahrung gemacht: Wettervorhersagen für die Küste gibt es nicht. Da ist immer alles anders. Lediglich die Windvorhersage hat eine gewisse Aussagekraft.

Wir haben den Bus dann bis oben vollgestopft, denn wir rechneten mit jedem Wetter (nur nicht mit 4 Tagen Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen). Aufs Klappdach noch das F2 Hardboard für die Welle, zusätzlich unser Sic Recon infl., das sollte mal reichen. Aus Platzgründen haben wir dann auch nur unser teilbaren Paddel mitgenommen. Schwimmweste für den Kleinen und Bier für den Großen. Nach den Erfahrungen mit sehr unsurfbaren Wellen bei Zandvort wollten wir mal an eine andere Stelle. Und diese Stelle war sehr anders: Kleine Wellen, die tatsächlich zum späten Nachmittag als Wellenset zu bezeichnen waren. Man kann es bei den Trackbildern erahnen. Bester Nachmittag: Es ist gut ein hin und her zu erkennen, d. h. Wellen anpaddeln, mitnehmen und zurück paddeln in der sportlichen Variante.

Anders hier unten: Da war das Meer noch zu ruhig. Zu sehen sind mehr Fahrten parallel zum Ufer, d. h. warten auf die Welle mit kurzen Surfstrecken, die auch eher Versuche waren.

Die letzte Grafik zeigt weitere Versuche mit lediglich 2 längeren Surfstrecken. Ist aber auch nur noch eine kurze Aufzeichnung gewesen. Denn je später es wurde, umso ruhiger wurde es wieder.

Dennoch hat sich der kurze Trip gelohnt. Zwischendurch haben wir die Boards für Family Fun genutzt: Auf der Stelle drehen, bis zum umfallen. Gleichzeitig die Boards mit Sprüngen wechseln oder aber auch eine kleine Paddelei am Ufer entlang.

Letztendlich wissen wir aber nun nicht, ob die eher kleinen Wellen typisch sind oder ob es wirklich am ruhigen, sommerlichen Wetter lag. Darauf noch einen Pannekoeken!

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